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Wann wurden LED-Lampen erfunden?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte der Engländer Henry Joseph Round erstmals, dass anorganische Stoffe unter dem Einfluss einer Spannung zu Lichtemisssion fähig sind. Er veröffentlichte diese Entdeckung in der Zeitschrift „Electrical World“, forschte aber nicht weiter.

Unwissend von dieser Erkenntnis machte der russische Physiker Oleg Vladimirov Losev 1921 die selbe Entdeckung und gilt als eigentlicher Erfinder des „Round-Effekts“, da er diesen in den 1940er Jahren näher untersuchte und beschrieb. Unter dieser Entdeckung vermutete Losev eine Umkehrung des Einsteinischen photoelektrischen Effekts.

1951 konnte erst durch die Entwicklung des Transistors ein entscheidender wissenschaftlicher Fortschritt in der Halbleitertechnik gemacht werden. Ein Transistor ist ein elektronisches Bauelement zum Schalten und Verstärken elektrischer Signale, der dabei keine mechanischen Bewegungen ausführt. Durch diese Entdeckung konnte die Lichtemission erklärt werden. Zuerst wurde weiter mit Zinksulfat experimentiert, durch das das Leuchtphänomen entdeckt wurde, jedoch stellten sich Forschungen mit den damals schon bekannten Halbleitern als wesentlich vielversprechender heraus. Die beiden Halbleiter Galliumarsenid und Galliumphosphid erforschte man 1957 weiter und fand heraus, dass die Lichtemission im sichtbaren Bereich deutlich erhöht werden konnte. Unter Spannung emittierten Galliumarsenid und Galliumphosphid rotes Licht.

Fünf Jahre später entwickelte Nick Holonyak die erste rote Leuchtdiode. Seine Forschung lag aber nicht im Halbleiterbereich, sondern galt organischen Leuchtdioden, bekannt unter dem Namen „OLEDs“ (Organic Light Emitting Diode).

Seitdem sind hauptsächlich die Materialien verbessert worden, dass heißt die Halbleiter haben eine immer bessere Qualität und können mit genauerer Dotierung hergestellt werden.

Heutzutage gibt es LEDs in fast allen Farben. Die erste Leuchtdioden in den 1960er Jahren hatten ein Farbspektrum von rot bis gelb.

In den 70er Jahren kamen grüne LEDs dazu, in den 80er und 90er Jahren wurden die Bereiche über grün und blau bis hin zum ultravioletten Licht abgedeckt.

Die Suche nach Halbleitern mit kurzwelligen blau- und UV-Licht stellte sich als äußerst schwierig heraus.

Erst 1992 gelang es dem Japaner Shuji Nakamura blaues Licht zu erzeugen. Dies war die erste kommerzielle blaue LED, denn alle blauen LEDs vor 1992 waren auf der Basis von Siliziumcarbid und hatten somit nur eine sehr geringe Lichtausbeute. Auf der Basis von Nakamuras Forschung konnte man 1993 auch weißes und blaues Licht mit in die Farbpalette der Leuchtdioden aufnehmen.

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    ausgezeichnet (Veröffentlicht am 29.11.2013)


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